Webinaraufzeichnung „DSGVO: Fotos erstellen & verwenden“

Mir geht es da selbst nicht anders. Die Erstellung und Verwendung von Fotos gehört zu den Bereichen der DSGVO, die wie getrost als „sehr ungeklärt“ bezeichnen können.

So gibt es Gerichte, die meinen, dass das zuvor geltende Recht für die Veröffentlichung von Fotos – also §§ 22, 23 KUG – weiter gelten, da diese Normen i.S.d. Art. 85 Abs. 1 und 2 DSGVO darstellen würden.

Die m.E. besseren Argumente sprechen jedoch dafür, dass es sich bei den §§ 22, 23 KUG nicht um Normen handelt, die direkt weiter gelten. Die Wertungen aus diesen Normen, die wir aus Jahrzehnten vorheriger Rechtsprechung in diesem Bereich, entnehmen können, können aber im Rahmen einer Interessenabwägung herangezogen werden, wenn die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung das „FETT“ (meine Bezeichnung für Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO) sein soll.

Wie das Ganze rechtlich aussieht und was meine Empfehlungen im Umgang mit Fotos sind, also speziell wann ich auf eine Einwilligung und wann auf die Interessenabwägung setzen würde, kannst du der Aufzeichnung des knapp 80-minütigen Webinars entnehmen, das Datenschutz-Coaching-Mitglieder sich hier anschauen können:

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