Online-Kurs für Datenschutzbeauftragte (6 Wochen)

Wichtiger Hinweis: Um an diesem Kurs teilnehmen zu können, brauchst du eine Datenschutz-Coaching-PRO-Mitgliedschaft, die du hier erwerben kannst. Weitere Kosten fallen hier nicht an.

Möchtest (oder sollst) du als Datenschutzbeauftragte oder Datenschutzbeauftragte tätig sein? Interne und externe Datenschutzbeauftragte müssen zum Zeitpunkt ihrer Benennung das erforderliche Fachwissen haben, um die ihnen nach der DSGVO übertragenen Aufgaben wahrnehmen zu können.

Und dieses Fachwissen ist nicht „ohne“. Denn neben Kenntnis zu Abläufen im betreffenden Unternehmen, brauchst du als Datenschutzbeauftragte oder Datenschutzbeauftragter technische und vor allem auch rechtliche Kenntnisse im jeweils geltenden Datenschutzrecht.

In diesem Kurs, der sich primär (aber nicht ausschließlich) an Datenschutzbeauftragte aus Deutschland richtet, biete ich dir die Möglichkeit, das für Datenschutzbeauftragte erforderliche Fachwissen zu erwerben.

Eines vorab: Ein Zertifikat für den Vorliegen eines „Fachwissens“ erteile ich nicht. Es gibt jedoch die Möglichkeit einer Teilnahmebescheinigung an dem Onlinekurs.

Grundidee des Kurses

Seit mehr als 15 Jahren führe ich Datenschutzschulungen und Schulungen für Datenschutzbeauftragte durch.

In all den Jahren ist mir aufgefallen, was funktioniert und was eben nicht funktioniert.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Datenschutzbeauftragte das erforderliche Fachwissen zur Benennung als Datenschutzbeauftragte nach der DSGVO am besten online erwerben können. Warum? Weil es dir die Möglichkeit gibt, dann zu lernen, wann es bei dir am besten passt und du jederzeit während des Kurses Zugriff auf die Lernmodule hast.

Wenn du also selbstständig bist oder deine Arbeitszeit relativ frei einteilen oder auch für E-Learning nutzen kannst, ist der Onlinekurs für dich ideal.

Wenn für dich persönlich oder durch Vorgaben deines Arbeitgebers besser eine 2-tägige Präsenzschulung (ergänzt durch vertiefende Online-Lektionen) besser wäre, dann ist vielleicht eine meiner Datenschutzschulungen an verschiedenen Orten eine Idee.

Es handelt sich um einen „geführten Kurs“. Das bedeutet, dass jede Woche eine neues Lernmodul „freigeschaltet“ wird. Das wird nach dem Start am Montag, den 19.08.2019 dann jeweils Montag der Fall sein.

Jedes Lernmodul hat empfohlene „Pflichtlektionen“, die du unbedingt absolvieren solltest und für die du dir jede Woche 90 Minuten Zeit (für einige Wochen etwas mehr) freihalten solltest. Ergänzend bekommst du in jedem Lernmodul dann noch vertiefende oder weitergehende Inhalte, mit denen du dein Wissen noch weiter vertiefen kannst.

Ergänzend zu den Lernmodulen werden wir mindestens 4 Live-Webinare veranstalten, in denen ich noch einmal die wesentlichen Inhalte der Module kurz zusammenfasse und du dann in der Gruppe Fragen stellen kannst.

Du kannst in diesem Video noch einmal alle Informationen zum Kurs ansehen:


Hinweis: Soweit in dem Kurs noch Kursgebühren i.H.v. 238,00 € erwähnt werden…das ist nicht mehr aktuell. Du brauchst für die Teilnahme lediglich eine Datenschutz-Coaching-PRO-Mitgliedschaft.

Mit der Bestellung des Kurses wirst du in unsere Kurs-E-Mail-Liste eingetragen. Die Kurs-Mails kannst du jederzeit abbestellen. Für die Kurs-Mails nutzen wir MailChimp. Diesbezüglich verweise ich auf unsere Datenschutzhinweise.
Die Liste nutzen wir ausschließlich für Zwecke des jeweiligen Kurses, an dem du teilnimmst. Wenn der Kurs „offline“ genommen wird, löschen wir auch die E-Mail-Liste bei MailChimp.

Für die Webinare verwenden wir „zoom“. Auch hier findest du weitere Informationen in den Datenschutzhinweisen.

Kursinhalte

Kurs Content

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Webinartermine
Woche 1
Woche 2
Woche 3
Woche 4
Woche 5
Woche 6
Lektion-Inhalt
0% Abgeschlossen 0/1 Steps
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0% Abgeschlossen 0/1 Steps

Häufige Fragen zum Kurs

Hier findest Du weitere Fragen zum Kurs, die mir häufig gestellt werden (und nicht schon oben im Text beantwortet wurden)

Wie lange habe ich Zugang zu dem Onlinekurs?

Wenn du an dem Kurs teilnimmst, hast für die Dauer deiner Datenschutz-Coaching-PRO-Mitgliedschaft Zugang zu den Kursinhalten.

Was ist, wenn ich während der 6 Wochen krank oder im Urlaub bin?

Du kannst die Lektionen jederzeit nacharbeiten. Und von allen Webinaren wird es Aufzeichnungen geben.

Kann ich die Videos herunterladen?

Ja, einige. Ggf. aber nicht alle.

Dieser Kurs ist aber ein „Arbeitskurs“. Wir erwarten also, dass du dir Zeit nimmst, um konzentriert an den Lernmodulen zu arbeiten.

Gibt es ein Zertifikat für den Kurs?

Es gibt kein Fachwissenszertifikat, weil der Kurs ansonsten unter das Fernunterrichtsschutzgesetz fallen könnte.

Es gibt aber ggf. die Möglichkeit einer automatisiert erstellten Teilnahmebescheinigung.

Kann ich nach dem Kurs als Datenschutzbeauftragter tätig sein?

Nach Art. 37 DSGVO kann eine Person zum Datenschutzbeauftragten benannt werden, wenn sie über Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzt.

Das Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis kannst Du mit diesem Onlinekurs erwerben. Die insoweit erforderlichen Inhalte sind in den Kurslektionen enthalten. Wenn wir aber mal ganz ehrlich sind, wirst Du als Datenschutzbeauftragter erst dann erfolgreich sein können, wenn Du Datenschutzrecht und Datenschutzpraxis auch wirklich in der Praxis anwendest. Du wirst dich also irgendwann ins kalte Wasser werfen müssen, um dich der Aufgabe zu stellen.

Auf ein ehrliches Wort: Wenn Dir heute ein Anbieter einer Schulung zum Datenschutzbeauftragten (Präsenzschulung oder Online-Schulung) „verkauft“, dass Du danach die Voraussetzungen für die Benennung zum Datenschutzbeauftragten nach der DSGVO erfüllst, dann ist das m.E. eine fragwürdige Aussage. Denn die Datenschutzpraxis wird schwerlich in einer Schulung erworben werden können. Die wird in der tatsächlichen Praxis erworben. Und natürlich stellt es m.E. kein Hindernis für die Benennung zum Datenschutzbeauftragten dar, wenn man dies das erste Mal macht. Die Praxis wird dann schnell erworben. Notgedrungen manchmal.

Ich promote dieses Kurs extra nicht als „Schulung zum zertifizierten Datenschutzbeauftragten“, weil mir das als etwas zu „werbend“ vorkommt. Ich würde nicht sagen, dass es unseriös ist, so etwas zu „promoten“. Aber es ist einfach nicht mein Stil. Ich möchte einen ehrlichen Kurs, nein sogar eine ehrliche Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten anbieten.

Übrigens sind eine Reihe von bisherigen Kursteilnehmern vorher bereits bei anderen Schulungen für Datenschutzbeauftragte gewesen und nutzen diesen Kurs als zusätzliche Möglichkeit Wissen zu erwerben, zu vertiefen und für die Dauer ihrer Datenschutz-Coaching-Mitgliedschaft im Zugriff zu haben.

Ist der Kurs von Aufsichtsbehörden anerkannt?

Das ist eine sehr häufige Frage. Und die Antwort lautet, dass Aufsichtsbehörden überhaupt keine Kurse oder Zertifikate von Schulungsanbietern „anerkennen“. Jedenfalls nicht formal bzw. noch nicht. Ich strebe das im Übrigen auch nicht an.

Eine Aufsichtsbehörde kann z.B. von einem Unternehmen oder einer öffentlichen Stelle verlangen, dass ein Nachweis über die Voraussetzung einer wirksamen Benennung eines Datenschutzbeauftragten i.S.d. Art. 37 DSGVO vorliegen. Danach ist ein Fachwissen im Hinblick auf Datenschutzrecht und Datenschutzpraxis erforderlich.

Ich kann nicht versichern, ob und wie Aufsichtsbehörden meinen Kurs anerkennen oder nicht. Das kann Dir aber auch kein anderer Anbieter verlässlich versichern. Da ich keine Lernerfolgsüberwachung im Zusammenhang mit diesem Kurs anbiete, wird der Kurs selbst wohl schwerlich ausreichen.

Aber auch ein Zertifikat eines Schulungsanbieters genügt nicht immer per se, um die Voraussetzungen von Art. 37 DSGVO nachzuweisen. Es wird immer eine Einzelfallentscheidung sein. Und wenn wir einmal ganz ehrlich sind, weiß jede Aufsichtsbehörde sehr genau, dass ein erworbenes Zertifikat nichts wert ist, wenn nicht praktisch im Datenschutzrecht gearbeitet und sich regelmäßig fortgebildet wird. Und dazu dient z.B. dann mein Datenschutz-Coaching, bei dem man z.B. auch Fortbildungsbescheinigungen für die Teilnahme an Webinaren (mit Anwesenheitsprüfung) erhält.

Für den Onlinekurs biete ich selbst keine Prüfung oder ein Zertifikat an.
Wenn Du aber ein ernsthaftes Interesse an einem Nachweis der Fähigkeiten hast, dann würde ich Dir eine „CIPP/E“-Zertifizierung empfehlen. Die sollte m.E. auch von jeder Aufsichtsbehörde anerkannt werden. Denn der Test ist wirklich anspruchsvoll. Wenn du meinen Kurs aber aufmerksam und intensiv durchläufst und an dir arbeitest, solltest du auch eine CIPP/E-Prüfung meistern können. Auf diese solltest du dich aber ergänzend noch einmal vorbereiten. Denn die ist nicht „ohne“.

Kann ich mich danach zertifizierter Datenschutzbeauftragter nennen?

Nein. Der Begriff des „Zertifikats“ ist zwar nicht geschützt. Daher kann jeder ein Zertifikat ausstellen.

Wenn Schulungsanbieter jedoch damit werben, dass sich danach jemand „zertifizierter Datenschutzbeauftragter“ nennen darf, würde ich allerdings als Unternehmen erwarten, dass dann ein Zertifikat von einer „Akkreditierungsstelle“ vergeben wurde bzw. eine Zertifizierung i.S.d. ISO 17024 vorliegt.

Dies bedarf jedoch i.d.R. einer Zulassung bei der DAkkS, der „Deutschen Akkreditierungsstelle“. Ich habe derzeit kein Interesse an einer Akkreditierung bei der DAkkS und plane das auch nicht in Zukunft.

Es ist auch rechtlich nicht erforderlich, ein zertifizierter Datenschutzbeauftragter zu sein, um die Anforderungen für die Benennung zum Datenschutzbeauftragten nachweisen zu können (s.o.). Mir ist natürlich klar, dass sich das auf dem Markt besser anhört. Das kann ich verstehen. Wer darauf Wert legt und darauf angewiesen ist, sollte einen entsprechenden anderen Anbieter wählen.

Akzeptierst Du „Bildungsgutscheine“?

Nein. Der Aufwand für das „Einreichen“ der Gutscheine steht hier nicht im Verhältnis zum Preis des Datenschutz-Coachings und meinen zeitlichen Möglichkeiten. Außerdem handelt es sich bei dem Angebot nicht um einen zugelassenen Fernunterricht, sondern um ein E-Learning-Angebot ohne Überwachung des Lernerfolges.