Datenschutzhinweise „zoom“

Hinweis: Bist du auf der Suche nach einem Muster für Datenschutzhinweise zur Nutzung von „zoom“? Hier findest du ein kostenloses Muster.

Zur Durchführung von Online-Meetings und vor allem auch Webinaren setze ich auf den US-Anbieter zoom.

Für mich ist „zoom“ derzeit die beste Mischung aus Qualität, Leistungsumfang, Preis und auch Datenschutzfreundlichkeit. Das mag bei einem US-Anbieter komisch klingen. Für mich ist das aber so.

Wichtiger Hinweis: zoom bietet ein Feature, das sich „Aufmerksamkeitstracking“. Dieses Feature ermöglich dem Host bzw- Moderator eines Meetings zu sehen, wenn Teilnehmend des Meetings oder Webinars während der Bildschirmfreigabe Zoom nicht scharf eingestellt hat. Dieses Funktion ist bei mir seit jeher deaktiviert.

Es gibt für mich weiterhin keinen europäischen Anbieter von performanten und zugleich preislich akzeptabler Online-Meeting- oder Webinartechnologie. Und ich habe eine Menge durchprobiert.

Ich arbeite als Anwalt ganz vornehmlich "remote". Ich bin jeden Tag in Telefonkonferenzen und auch immer mehr Online-Meetings inklusive Video. Bislang habe ich dafür und für Webinare auf GoToMeeting und GoToWebinar gesetzt. Und ich kann auch tatsächlich nichts Schlechtes über den Anbieter sagen.

Über meine internationalen Mandanten habe ich dann aber irgendwann einen anderen Anbieter kennen und schätzen gelernt: “zoom“

Ich habe mit „zoom“ einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. In diesen sind zudem auch die sog. EU-Standardvertragsklauseln integriert. Zoom ist wie viele andere Webinar-Technologie-Anbieter ein US-Dienstleister. Wie andere ist auch "zoom" unter dem EU-U.S. Privacy Shield zertifiziert, so dass insoweit die rechtlichen Voraussetzungen für ein angemessenes Datenschutzniveau vorliegen.

Für mich bietet "zoom" die bessere Bedienbarkeit, mehr Features und auch ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten, die auch mehr Datenschutz für die Nutzer bedeuten. So reicht z.B. der Vorname und eine E-Mail-Adresse aus, um sich für ein Webinar zu registrieren. Und ich könnte, wenn ich wollte, sogar Teilnehmer ohne Registrierung in ein Webinar aufnehmen.

Du kannst auf der Internetseite von zoom testen, ob eure IT-Systeme mit „zoom“ kompatibel sind. Dazu kannst du z.B. diese Seite aufrufen: https://zoom.us/test

Wer als Datenschutz-Coaching-Mitglied an Webinaren teilnehmen möchte, aber „zoom“ nicht nutzen möchte oder kann, der kann dann nur mit den Aufzeichnungen der Webinare vorlieb nehmen. Die lassen sich mit jedem gängigen Browser abrufen.

Rechtsgrundlage für die Nutzung von „zoom“ ist für uns übrigens Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Im Falle von (seltenen) „offenen Webinaren“ ist es Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO, sofern kein Vertragsverhältnis über die Teilnahme am Webinar entstanden ist. In dem Fall besteht mein Interesse darin, ein Webinar durchzuführen. Im Übrigen gelten meine Datenschutzhinweise.

Stand: 22.03.2020