Zum Hintergrund – eine kleine Geschichte
Ein Mann war auf einem Streifzug im Netz, auf der sehnlichen Suche nach Inhalten zu einem ganz bestimmten Thema zum Datenschutz. Die Suche über Google führte ihn zu vielen Ergebnissen. Wenn er sich die jeweiligen Internetseiten aber ansah, entstand ein Gefühl von Verwirrung und auch Unsicherheit. Während es auf der einen Seite hieß, die Lösung sei “X” und alles wäre nicht schlimm, hieß es auf der anderen Seite, die Lösung sei “Y” und jede Nichteinhaltung wäre eine Ordnungswidrigkeit und ein Bußgeld drohe. Das führte nicht gerade zu Klarheit. Wem soll ich glauben, wem kann ich vertrauen?
Was kann ich tun, um diese Situation ein bisschen zu verbessern?
Diese Seite hat nicht den Anspruch, die alleinige Wahrheit zu sein. Aber ist nicht neben den sonstigen Informationen im Netz und den einschlägigen Datenschutz-Fachzeitschriften noch ein Platz für gute und gutgemeinte Informationen für Datenschutzbeauftragte, Datenschutz-Berater und auch IT-Anwälte? Ich meine ja, und daher gibt es jetzt diese Seite.
Mein Anspruch ist es, Informationen zu bieten, die tiefergehend sein sollen als das, was Sie anderenorts im Netz so lesen können. Außerdem sollen die Beiträge praxisnah sein.
Ich habe die Weisheit nicht gepachtet, aber durch meine mittlerweile seit über 10 Jahren bestehende Spezialisierung auf das Datenschutzrecht als Anwalt, kann ich vielleicht ein kleines Stück dazu beitragen, dass die Umsetzung von Datenschutz im Unternehmen besser wird.
Und was habe ich davon?
Natürlich ist das nicht nur reiner Selbstzweck. So ehrlich muss ich sein. Ich verdiene mein Geld mit der Beratung von Unternehmen im Bereich des Rechts von Datenschutz und IT-Sicherheit. Und die Nische, in der ich arbeite, ist sehr klein. Es gibt nicht viele Rechtsanwälte, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt im Datenschutzrecht haben. In der Schar der ebenfalls noch überschaubaren Menge von Fachanwälten für Informationstechnologierecht (IT-Recht) bin ich sicher auch einer der wenigen Kollegen, die in ihrer täglichen Arbeit prozentual so viel mit Datenschutzrecht zu tun haben. Eigentlich sollte man meinen – und das viele Jahre auch mein Standpunkt – das man für so eine Seite keine Zeit neben dem Tagesgeschäft hat.
Ich sehe das mittlerweile etwas anders. Wer gibt, der bekommt auch etwas zurück. Zumindest ist das häufig so. Ich werde erstens natürlich nicht “blöder” durch das Verfassen von Artikeln, und zweitens verschafft es auch Expertise.
Außerdem gibt es einen Plan für diese Seite. Der Plan ist – grob gesagt -, dass 80% der Informationen hier stets kostenfrei abrufbar sein sollen. Ergänzende 20% an Informationen werden dann künftig für zahlende Mitglieder zur Verfügung gestellt. Außerdem wird es zusätzliche Angebote geben (Bücher, Kurse etc.). Was das Publikum annehmen wird, wird sich zeigen.
Soviel zum “Warum”.
Und das “Wie”?
Diese Website hier ist mein “Haus”. Wer hineinkommen möchte, darf gerne kommen und sich umsehen und natürlich auch gerne mit mir sprechen bzw. mailen. Tja…und wer sich nicht benehmen kann, der darf gerne gehen. Ich werde z.B. Kommentare zu Artikeln, die Rechte Dritter verletzen oder nach meiner Meinung im Ton vergriffen sind, ggf. auch ohne Vorankündigung löschen.
Ansonsten sollen Sie sich nicht wundern, wenn hier nicht alles “bierernst” abgehandelt wird. Ich habe Spaß an meiner Arbeit und erlaube mir die Freiheit, nicht jeden Tag in Anzug und Krawatte herumzulaufen. Krawatten trage ich zudem sehr selten (eigentlich nur vor Gericht), was bei IT-Anwälten mittlerweile aber wohl auch nicht ganz unüblich ist.
Um auf den Anfang zurück zu kommen, ich freue mich über Besucher dieser Seite und hoffe, dass wir alle lernen, die richtigen Fragen zu stellen. In diesem Sinne…

